Stadt Infos
Die Stadt Beinwil am See liegt in Bezirk Kulm im Aargau .
(:Blick auf die Kirche)
Beinwil am See (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Kulm im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt im Seetal am Westufer des Hallwilersees und grenzt an den Kanton Luzern. Bis 1950 lautete die offizielle Bezeichnung der Gemeinde Beinwil (Bezirk Kulm).
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Beinwil am See.Geographie.
Das lang gestreckte Dorf besteht aus mehreren Ortsteilen, die mit der Zeit zusammengewachsen sind. Der weitaus grösste Teil der Siedlung mit den Ortsteilen Hinterdorf, Vorstatt und Büel liegt auf einer schmalen Terrasse an den Osthängen des Ischlags und des Hombergs, rund siebzig Höhenmeter über dem Seespiegel. Zwischen diesen beiden Hügeln erstreckt sich ein flacher Ausläufer des Wynentals; der Übergang zwischen den beiden Tälern ist maximal 562 Meter hoch. Das Ufer des Hallwilersees ist weitgehend unverbaut, lediglich das kleine Unterdorf liegt direkt am See. Die fünf Gemeinden Beinwil am See, Burg, Menziken, Reinach und Pfeffikon sind zu einer zusammenhängenden Agglomeration mit mehr als 17'000 Einwohnern verschmolzen, die Grenzen zwischen den einst getrennten Dörfern sind kaum mehr erkennbar.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 578 Hektaren, davon sind 76 Hektaren bewaldet und 122 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 660 Metern am Osthang des Hombergs, der tiefste auf 449 Metern am Ufer des Hallwilersees.Die Nachbargemeinden im Kanton Aargau sind Menziken im Südwesten, Reinach im Westen, Birrwil im Norden, Meisterschwanden im Nordosten und Fahrwangen im Osten. Auf der Luzerner Seite grenzt Beinwil im Südosten an Mosen sowie im Süden an Beromünster.
Tourismusbüro:
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Beinwil am See.com

Adressen:
www.pensionbeinwil-am-see.ch
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Sehenswert/Wissenswert:
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Wissenswert
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Textauszug aus Wikipedia: Reformierte Kirche In Beinwil stehen zwei Kirchen neueren Datums . Die reformierte Kirche wurde erst 1935 eingeweiht , weil das Dorf seit der Einführung der Reformation bis 1932 der Pfarrei Reinach angehörte . Von ... |


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Beinwil am See.Geschichte.
Vereinzelte Funde zeugen von einer Besiedlung während der Hallstattzeit. 1928-31 kamen bei Grabungen Mauerreste eines römischen Gutshofes zum Vorschein, daneben auch ein Ziegelstempel der 21. Legion und Terra Sigillata-Gefässe des späten 2. Jahrhunderts.[4] Gegründet wurde das Dorf von den Alamannen. Die erste schritliche Erwähnung von Beinwile erfolgte im Jahr 1036 in einer Urkunde des Grafen Ulrich von Lenzburg. Der Ortsname geht auf das althochdeutsche Beininwilari zurück, was "Hofsiedlung des Beino" bedeutet.[2]Im Mittelalter lag das Dorf im Herrschaftsbereich der Grafen von Lenzburg, ab 1173 in jenem der Grafen von Kyburg. Nachdem diese ausgestorben waren, wurden die Habsburger im Jahr 1264 die neuen Landesherren. Im Namen dieser Adelshäuser herrschten die erstmals 1153 erwähnten Herren von Beinwil über das Dorf. Das Geschlecht besass lediglich lokale Bedeutung und starb Mitte des 14. Jahrhunderts aus, der Standort ihrer Burg lässt sich nicht mehr genau feststellen.1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau; Beinwil gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt Bern, dem so genannten Berner Aargau. Die Berner waren zunächst aber lediglich im Besitz der hohen Gerichtsbarkeit. Die niedere Gerichtsbarkeit war um 1300 zunächst an die Truchsessen von Wolhusen gelangt, im Jahr 1501 an das Chorherrenstift in Beromünster. Schliesslich wurde sie 1520 durch Bern käuflich erworben, woraufhin Beinwil einen eigenen Gerichtsbezirk innerhalb des Amtes Lenzburg bildete. Zehnten und Bodenzinsen mussten aber grösstenteils weiterhin an Beromünster entrichtet werden, selbst nach Einführung der Reformation im Jahr 1528.Im März 1798 befreite sich die Bevölkerung mit Hilfe der einmarschierten französischen Truppen vom Joch der "Gnädigen Herren" von Bern, woraufhin die Franzosen die Helvetische Republik ausriefen. Beinwil gehört seither zum damals gegründeten Kanton Aargau. Zwar hatte sich die Verarbeitung von Baumwolle bereits im 18. Jahrhundert etabliert, doch erst mit der Gründung der ersten Zigarrenfabrik im Jahr 1841 begann der wirtschaftliche Aufschwung.Am 3. September 1883 erhielt die Gemeinde einen Anschluss ans Eisenbahnnetz, als das erste Teilstück der Seetalbahn zwischen Luzern und Beinwil am See eröffnet wurde; die Verlängerung nach Lenzburg folgte am 15. Oktober desselben Jahres. Am 23. Januar 1887 nahm die Zweigstrecke nach Reinach den Betrieb auf; diese wurde am 1. Oktober 1906 bis Beromünster verlängert.Zeitweise gab es im Dorf nicht weniger als zwanzig Zigarrenfabriken, doch im Verlaufe des 20. Jahrhunderts wurde die Tabakindustrie allmählich durch andere Branchen verdrängt. 1950 ersetzte die Gemeinde die bisherige Bezeichnung Beinwil (Bezirk Kulm) durch Beinwil am See.
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