Pension Bäretswil

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Stadt Infos
Die Stadt Bäretswil liegt in Bezirk Hinwil im Zürich .
Bäretswil ist eine politische Gemeinde im Bezirk Hinwil des Kantons Zürich in der Schweiz.

Quellenangabe: Die Seite "Bäretswil" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2009-07-26T15:53:00Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Bäretswil.Geographie.

Die Zürcher Oberländer Gemeinde liegt im voralpinen Hügelgebiet am Übergang zwischen dem oberem Glatttal und dem Tösstal auf 696 m ü.M. Sie umfasst die ehemaligen Zivilgemeinden Bäretswil und Adetswil sowie die Weiler Bettswil, Wappenswil, Hof, Neuthal, Tanne und Klein Bäretswil. Der tiefste Punkt befindet sich unterhalb der Kläranlage auf 616 m, der höchste auf dem Allmann mit 1074 m. Die Gemeinde ist zu 39% bewaldet.

Quellenangabe: Die Seite "Bäretswil.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 26. Juli 2009 16:53 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Bäretswil.Geschichte.

In Bäretswil wurden zweimal Notverstecke von römischen Silbermünzen aus dem 1. bis 3. Jahrhundert gefunden. Daraus und aufgrund von Flurnamenforschung kann man eine voralemannische Besiedlung erschliessen.. Die häufigen Namen auf -wil dieser Gegend deuten auf eine alemannische Kolonisierung vom 7. bis 9. Jahrhundert unter der Leitung der Franken hin. Zu dieser These passt der Grundbesitz des Kloster St. Gallen seit dem 8. Jahrhundert.Die Burg Greifenberg und die niedergerichtlichen Rechte über Bäretswil wurden vom Abt von St. Gallen zuerst den Grafen von Rapperswil verliehen. Ab 1321-1507 gingen die Rechte als habsburgischer Pfandbesitz an die Herren von Hinwil. Die Grenze zwischen den späteren Landvogteien Grüningen und Kyburg verlief mitten durch das Gemeindegebiet.Im Zusammenhang mit der Erhebung der Kreuzzugssteuer von 1275 wurde die Bäretswiler Kirche erstmals erwähnt. 1827 wurde ein Neubau in klassizistischer Manier erstellt. Die Kollatur war ein Lehen des Klosters St. Gallen und gehörte von 1279-1541 den Herren von Hohenlandenberg. Im Spätmittelalter reichte die Kirchgemeinde weit über die Töss hinaus bis an die Abhänge des Hörnli.In der Reformation wechselte die Gemeinde gegen den Willen des damaligen Priesters zum neuen Glauben. Die fundamentalistische Gesinnung zeigte sich hier besonders stark an der Präsenz der Wiedertäufer. Ihr Einfluss war ab 1525 bis ins 17. Jahrhundert hinein wirksam, allen staatlichen Verfolgungen zum Trotz. Zeitweise wohnten die Täufer in Höhlen. 1651 trennte sich Bauma kirchlich von Bäretswil.Da die Weiler auf den Hügeln keine Dorfgemeinschaften waren und auch keine Zelgenwirtschaft kannten, standen sie dem Ansturm von Armen ungeschützt offen. In Wappenswil lebten daher 1771 fast 500 Einwohner, viele von ihnen fristeten ihr Dasein mit Textilheimindustrie und bewohnten die dafür typischen Flarzbauten.Die grosse und stark von der Textilkonjunktur abhängige Bevölkerung machte das Gebiet der heutigen Gemeinde Bäretswil krisenanfällig. Die Mechanisierung der Garnproduktion liess den Heimarbeiter 1814-1816 nur die Wahl von Spinnerei auf Handweberei zu wechseln. Die neuerliche Bedrohung durch die Webereifabriken dürfte ein Grund für die hohe Zahl von Aufständischen aus Bäretswil gewesen sein, die 1832 eine Textilfabrik bei Uster niederbrannten (Brand von Uster). Später brachten Webfabriken am Aabach Verdienst aber auch ein Industrieproletariat in die Gemeinde - 55% der Bevölkerung lebte 1880 von der Textilindustrie. Zwischen 1850 und 1940 entvölkerte sich die Gemeinde aufgrund der wirtschaftlichen Situation und ihrer Lage abseits der Verkehrsachsen spürbar. Die letzte Weberei in der Gemeinde stellte ihre Produktion 1982 ein.

Quellenangabe: Die Seite "Bäretswil.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 26. Juli 2009 16:53 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.