Stadt Infos
Die Stadt Arzier liegt in District de Nyon im Vaud .
Arzier ist eine politische Gemeinde im Distrikt Nyon des Kantons Waadt in der Schweiz.
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Arzier.Geographie.
Arzier liegt auf 870 m ü. M., 9 km nördlich des Bezirkshauptortes Nyon (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich am Jurasüdhang unterhalb des Molard, zwischen den Tälern des Ruisseau d'Oujon im Westen und des Ruisseau de la Combe im Osten, in aussichtsreicher Lage rund 500 m über dem Seespiegel des Genfersees. (1'044 m ü. M.) und den Bois d'Oujon auf den breiten Kamm der vordersten Jurakette. Diese ist im Bereich von Arzier gegliedert in mehrere gemäss der Streichrichtung des Juras von Südwest noch Nordost verlaufende Kalkrippen und dazwischenliegende teils moorige, oberirdisch abflusslose Senken, darunter das Marais Rouge und die Petite Enne. Die grössten Höhen befinden sich im westlichen Teil des Kammes mit dem Noirmont (1'567 m ü. M.; höchster Punkt von Arzier), Mont Pelé (1'536 m ü. M.), Mont Sâla (1'511 m ü. M.) und Vue de Genève (1'492 m ü. M.). Am Nordhang des Noirmont liegt der Creux du Croue, ein charakteristischer Ausräumungskessel, der seit 1987 unter Naturschutz steht. Ganz im Nordwesten reicht das Gemeindegebiet bis an den rechten Talrand des obersten Orbetals. Auf dem Jurakamm findet man typische Karsterscheinungen wie beispielsweise Dolinen, Karrenfelder und Höhlen. Das nur wenig begangene Gebiet, das in der Schutzzone des Parc Jurassien Vaudois liegt, ist von ausgedehnten Wäldern bestanden, dazwischen befinden sich Jurahochweiden mit den typischen mächtigen Fichten, die entweder einzeln oder in Gruppen stehen. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 3 % auf Siedlungen, 71 % auf Wald und Gehölze, 25 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land. (696 m ü. M.) auf einer Verebnungsfläche unterhalb des Dorfes und Montant (590 m ü. M.) am Jurafuss sowie zahlreiche Einzelhöfe, die weit verstreut auf den Höhen des Juras liegen. Nachbargemeinden von Arzier sind Saint-Cergue, Givrins, Genolier, Vich, Bassins und Le Chenit im Kanton Waadt sowie Bois-d’Amont und Les Rousses im angrenzenden Frankreich.
Tourismusbüro:
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Adressen:
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Sehenswert/Wissenswert:
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Wissenswert
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pensionen.ch: Arzier
Textauszug aus Wikipedia: ... ehemaligen Kartäuserklosters Oujon sichtbar . Arzier7" ; |


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Arzier.Geschichte.
. Der Ortsname geht wahrscheinlich auf den in der Merowingerzeit gebräuchlichen Personennamen Aredius oder Aregius zurück.Das Dorf verdankt seine Entwicklung dem 1146 gegründeten Kartäuserkloster Oujon auf dem Jurakamm oberhalb von Arzier. Um die Wildnis urbar zu machen, gewährten die Mönche den Siedlern ab 1304 eine weitgehende Steuerfreiheit. Auch der Weiler Le Muids wird 1250 als Au Muis im Klosterbesitz erwähnt. Mit der Eroberung der Waadt durch Bern im Jahr 1536 kam Arzier unter die Verwaltung der Landvogtei Nyon. Die Klostergüter wurden eingezogen und die Gebäude verfielen mit der Zeit. Da die Gemeinde zusehends verarmte und nicht mehr fähig war, die Abgaben an Bern zu leisten, übertrug Bern die Herrschaft 1664 auf das Dorf und verzichtete auf weitere Einkünfte. Arzier musste damit nur noch Abgaben an die Vogtei Nyon aufbringen, womit der Grundstein für den relativen Wohlstand ab dem 18. Jahrhundert dank der Waldwirtschaft gelegt war. Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime gehörte das Dorf von 1798 bis 1803 während der Helvetik zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der Mediationsverfassung im Kanton Waadt aufging.
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