Stadt Infos
Die Stadt Arconciel liegt in District de la Sarine im Fribourg / Freiburg .
Arconciel ist eine politische Gemeinde im District de la Sarine (deutsch: Saanebezirk) des Kantons Freiburg in der Schweiz. Der frühere deutsche Name Ergenzach wird heute kaum mehr verwendet.
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Arconciel.Geographie.
Arconciel liegt auf 734 m ü. M., 7 km südsüdwestlich der Kantonshauptstadt Freiburg (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich an aussichtsreicher Lage am Hang östlich des Saanetals, in der voralpinen Hügelzone des Freiburger Mittellandes.Die Fläche des 6.1 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt der voralpinen Hügellandschaft östlich des Saanegrabens. Die westliche Grenze bildet der hier stark mäandrierende Flusslauf der Saane, die tief in die Molasseschichten eingeschnitten ist. Der rund 200 bis 500 m breite flache Talboden ist überwiegend bewaldet, es gibt nur wenig Weideland. Daran schliesst sich ein über weite Strecken von Sandsteinfelsen gebildeter bis zu 100 m hoher Steilhang an, der weiter nach Osten in eine gewellte Hochfläche übergeht. Im südlichen Teil erstreckt sich der Gemeindeboden auf die Waldhöhe des Bois de Mont (mit 828 m ü. M. der höchste Punkt von Arconciel), und die Südgrenze verläuft entlang des Dorfbachs von Senèdes. Nach Norden reicht das Gebiet bis in den Bois de Monteynan (700 m ü. M.) und zum Elektrizitätswerk Hauterive. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 9 % auf Siedlungen, 29 % auf Wald und Gehölze, 59 % auf Landwirtschaft und etwas mehr als 3 % war unproduktives Land. (695 m ü. M.) auf der Hochfläche nördlich des Dorfes sowie zahlreiche Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Arconciel sind Marly, Ependes, Senèdes, Treyvaux, Rossens, Corpataux-Magnedens und Hauterive.
Tourismusbüro:
www.Arconciel.ch Arconciel.ch
www.Arconciel.com
Arconciel.com

Adressen:
www.pensionarconciel.ch
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Sehenswert/Wissenswert:
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Wissenswert
Suchtreffer aus historischen Reiseführern:
pensionen.ch: Arconciel
Textauszug aus Wikipedia: ...den Jahren 1784 bis 1789 . Von der ehemaligen Burg Arconciel und der Stadtanlage ist abgesehen vom Burggraben und einigen wenigen Mauerresten nichts mehr sichtbar . Der Pont de la Tuffière , eine Brücke über die Saane , stammt ... |
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pensionen.ch: pensionen
...an . Weitere Drathbrücken bei Pontlaville (Avry) u und bei Arconciel (306 ' lang , 100 ' hoch) über die Sarine . I In der Nähe des Rathhauses oder Regicrungsgebäudes steht , die 1480 nach der Murtner - Schlacht gepflanzte , ... |


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Arconciel.Geschichte.
Das Gemeindegebiet von Arconciel war schon sehr früh besiedelt. Das bedeutendste Fundstück ist ein Rixheim-Schwert, das während der Bronzezeit benutzt und auf die Zeit um 1200 vor Christus datiert wurde. Ferner wurden auch Überreste von zwei römischen Gutshöfen und ein römisches Gräberfeld aus dem 1. bis 4. Jahrhundert entdeckt.Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1082 unter dem Namen castrum Arconciacum. Später erschienen zahlreiche weitere Schreibweisen: Arcuncie und Arcunciei (1146), Arguncie (1251), Arcontie (1264), Arconcye, Arkontie (1270), Alconcie (1286), Arconcier (1368), Arconciez (1445) und Arcanciel (1755). Die deutsche Version ist 1236 erstmals als Erchunzacho und Erchunzach belegt, Ergenzach ist seit 1578 überliefert. Der Ortsname geht vermutlich auf den gallorömischen Personennamen Archont(i)us zurück.Arconciel bildete seit dem 11. Jahrhundert eine wichtige Herrschaft, zu der mit Farvagny, Corpataux, Magnedens, Ecuvillens, Sales und Treyvaux Gebiete beidseits des Saanegrabens gehörten. Der Saaneübergang bei Arconciel wurde durch zwei Burgen (Arconciel und Illens) kontrolliert, die sich auf gegenüberliegenden, von der Saane umflossenen Felsvorsprüngen befanden. Die Herrschaft Arconciel gehörte ab 1143 einer Seitenlinie der Grafen von Neuenburg; 1251 kam sie unter die Oberhoheit der Grafen von Savoyen.Um die Burg Arconciel entstand zu Beginn des 12. Jahrhunderts eine Siedlung, die sich allmählich zu einem Marktflecken entwickelte. Sie erlebte ihre Blütezeit im 13. Jahrhundert und wurde 1271 unter den Savoyern mit dem Stadtrecht ausgestattet. Ab etwa 1300 kam es durch Kauf und Erbfolgen zu zahlreichen Besitzerwechseln. Verschiedene kriegerische Auseinandersetzungen hatten den langsamen Niedergang des Städtchens zur Folge. Die Burg verfiel schon in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts zur Ruine, das Städtchen wurde 1450 aufgegeben. Das Bauerndorf Arconciel wurde darauf an der heutigen Stelle neugegründet.Die Herrschaft Arconciel, deren Mittelpunkt fortan die Burg Illens bildete, wurde während der Burgunderkriege 1475 von Bern und Freiburg erobert und schliesslich 1484 aufgehoben. Dabei wurden Arconciel, Senèdes und Ecuvillens der Freiburger Alten Landschaft einverleibt, der Rest in der Vogtei Illens zusammengefasst.Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime (1798) gehörte Arconciel während der Helvetik zunächst zum Distrikt La Roche und ab 1803 zum Bezirk Freiburg, bevor es 1848 mit der neuen Kantonsverfassung in den Saanebezirk eingegliedert wurde.
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